Komplementaere-Krebstherapie
Die komplementäre Krebstherapie in der Praxis Marshall umfasst ärztlich begleitete, ergänzende Behandlungsansätze, die zusätzlich zu einer leitliniengerechten schulmedizinischen Krebstherapie eingesetzt werden können. Sie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit einer malignen Erkrankung, die sich neben der onkologischen Standardbehandlung eine strukturierte ärztliche Begleitung wünschen.
Zentraler Grundsatz ist, dass komplementäre Krebstherapien keine eigenständige oder kurative Krebsbehandlung darstellen und keine schulmedizinischen Therapien ersetzen. Sie werden grundsätzlich innerhalb eines bestehenden onkologischen Gesamtkonzepts betrachtet, medizinisch eingeordnet und verantwortungsvoll begleitet.
Ziel der ärztlichen Begleitung ist es, ergänzende Therapieoptionen sachlich zu bewerten, ihre mögliche Rolle im individuellen Krankheitsverlauf einzuordnen und Patientinnen und Patienten bei einer informierten, selbstbestimmten Entscheidung zu unterstützen.
Dabei stehen folgende Aspekte im Vordergrund:
▪ ärztliche Einordnung ergänzender Krebstherapien
▪ transparente Darstellung von Möglichkeiten, Grenzen und Risiken
▪ klare Abgrenzung zu nicht belegten Heilversprechen
▪ Einbettung in die bestehende onkologische Versorgung
Die ärztliche Begleitung ist dabei stets individuell, indikationsbezogen und nicht schematisch.
Zentrale Therapieansätze der komplementären Krebstherapie
Im Rahmen der komplementären Krebstherapie spielen insbesondere zwei unterschiedliche Therapieansätze eine Rolle, die sich medizinisch, wissenschaftlich und konzeptionell deutlich unterscheiden:
Methadon vs. Amygdalin
Komplementäre Krebstherapie mit Methadon
Die Methadontherapie im onkologischen Kontext basiert auf einem schulmedizinisch etablierten Arzneimittel, das seit Jahrzehnten in der Schmerztherapie sowie in der Substitutionstherapie eingesetzt wird. In der Onkologie ist Methadon insbesondere als Bestandteil der Tumorschmerztherapie medizinisch anerkannt.
Darüber hinaus wird Methadon seit einigen Jahren im Hinblick auf mögliche tumorbiologische Effekte wissenschaftlich untersucht. Diese Effekte sind Gegenstand der Forschung und stellen keine gesicherte kurative Therapiegrundlage dar. In der Praxis Marshall wird Methadon daher ausschließlich ergänzend, nicht kurativ und nicht ersetzend eingesetzt.
Komplementäre Krebstherapie mit Amygdalin
Die Amygdalintherapie ist ein komplementärmedizinischer Ansatz, der seit Jahrzehnten im Zusammenhang mit onkologischen Erkrankungen diskutiert wird. Amygdalin ist kein zugelassenes onkologisches Arzneimittel und wird nicht als schulmedizinische Krebstherapie eingesetzt.
Die Wirkannahmen beruhen überwiegend auf biochemischen Hypothesen und präklinischen Beobachtungen. Eine klinisch gesicherte Wirksamkeit im Sinne evidenzbasierter Onkologie liegt bislang nicht vor. Aus ärztlicher Sicht ist die Amygdalintherapie daher ausschließlich als ergänzende, experimentelle Maßnahme einzuordnen, die einer besonders sorgfältigen medizinischen Abwägung bedarf. Jedoch Erfolge, die wir mittels der Amydalin Anwendung erzielt haben, sind nicht von der HAnd zu weisen. Sprechen Sie uns gerne darauf an!
Klare Abgrenzung: Methadon-Therapie vs. Amygdalin-Therapie
Die beiden Therapieansätze unterscheiden sich grundlegend:
In der Praxis Marshall werden diese beiden Therapieformen nicht gleichgesetzt und nicht vermischt, sondern jeweils medizinisch differenziert, indikationsbezogen und verantwortungsvoll eingeordnet.
Ärztliche Begleitung und Verantwortung
Sowohl bei der Methadon-Therapie als auch bei der Amygdalin-Therapie besteht die ärztliche Aufgabe darin, die jeweilige Maßnahme sachlich zu bewerten, ihre Rolle im individuellen Krankheitsverlauf einzuordnen und Patienten vor unrealistischen Erwartungen zu schützen.
Die ärztliche Begleitung umfasst insbesondere:
die Einordnung der Therapie in das bestehende onkologische Konzept
die transparente Darstellung von Möglichkeiten und Grenzen
die kontinuierliche medizinische Bewertung
die klare Abgrenzung gegenüber nicht belegten Heilversprechen
Einbettung in das ärztliche Gesamtkonzept
Die komplementäre Krebstherapie in der Praxis Marshall verfolgt das Ziel, Patientinnen und Patienten medizinisch strukturiert, verantwortungsvoll und realistisch zu begleiten. Die ärztliche Tätigkeit ist geprägt von einer klaren Trennung zwischen gesicherter Medizin und ergänzenden Therapieansätzen sowie von einer transparenten Kommunikation über medizinische Unsicherheiten.
Kontaktaufnahme und organisatorische Hinweise
Kontaktaufnahme
Bitte schildern Sie Ihr Anliegen sachlich, vollständig und präzise, damit eine strukturierte ärztliche Einordnung erfolgen kann. Für die medizinische Vorprüfung ist es erforderlich, dass Angaben zum Krankheitsbild, zu bisherigen Therapien sowie zum aktuellen Behandlungsstand gemacht werden.
Für die Kontaktaufnahme wird vorrangig die Nutzung des auf der Website bereitgestellten Kontaktformulars empfohlen.
Organisatorische Informationen
Im auf der Website bereitgestellten Kontaktformular besteht die Möglichkeit, medizinische Unterlagen bereits bei der Anfrage hochzuladen. Die Übermittlung vorhandener Arztbriefe, Befunde oder sonstiger relevanter Dokumente erleichtert die ärztliche Vorprüfung erheblich und trägt zu einer beschleunigten Bearbeitung Ihres Anliegens bei. Unvollständige oder rein allgemein gehaltene Anfragen können demgegenüber zu Rückfragen und damit zu Verzögerungen im Ablauf führen.
Eine strukturierte und vollständige Kontaktaufnahme unterstützt eine effiziente organisatorische Bearbeitung und ermöglicht eine zeitnahe ärztliche Rückmeldung.
