Arztprofil - Jack Michael Marshall
Ärztliche Verantwortung, Erfahrung und Haltung
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Mein Name ist Jack-Michael Marshall.
Ich bin Facharzt für Anästhesiologie und seit vielen Jahren ärztlich tätig in der individuellen Begleitung von Patientinnen und Patienten mit komplexen, häufig lebensverändernden medizinischen Fragestellungen. Meine Arbeit ist geprägt von einer verantwortungsbewussten, aufgeklärten und patientenzentrierten Medizin, die den Menschen in seiner Gesamtsituation betrachtet.
Als verheirateter Familienvater mit drei erwachsenen Kindern lebe ich in der Nähe von Bielefeld. Ich spreche fließend Deutsch, Englisch und Niederländisch, wodurch eine sichere medizinische Kommunikation auch mit internationalen Patientinnen und Patienten gewährleistet ist.
Medizinische Schwerpunkte meiner ärztlichen Tätigkeit
Der Fokus meiner ärztlichen Arbeit liegt auf therapiebegleitenden und langfristig angelegten Behandlungsformen, die aufgrund ihrer medizinischen Komplexität sowie ihrer rechtlichen und ethischen Tragweite ein besonders hohes Maß an ärztlicher Erfahrung, fachlicher Sorgfalt und persönlichem Verantwortungsbewusstsein erfordern. Diese Formen der medizinischen Begleitung sind regelmäßig nicht auf kurzfristige oder punktuelle Eingriffe beschränkt, sondern setzen eine kontinuierliche ärztliche Präsenz, eine strukturierte Verlaufskontrolle sowie eine fortlaufende individuelle Bewertung der gesundheitlichen Gesamtsituation des jeweiligen Patienten voraus.
Zentraler Bestandteil dieses ärztlichen Ansatzes ist die umfassende Wahrnehmung der ärztlichen Aufklärungs-, Beratungs- und Dokumentationspflichten. Behandlungsentscheidungen erfolgen nicht isoliert, sondern auf Grundlage einer sorgfältigen medizinischen Indikationsstellung, einer transparenten Aufklärung über Nutzen, Risiken und Grenzen der jeweiligen Maßnahme sowie unter Berücksichtigung der Selbstbestimmungsrechte des Patienten. Gerade bei sensiblen oder gesellschaftlich wie rechtlich besonders regulierten Therapiebereichen ist eine klare, nachvollziehbare und verantwortungsbewusste ärztliche Haltung unerlässlich.
Meine ärztliche Tätigkeit ist dabei von dem Grundsatz getragen, Therapien nicht schematisch oder standardisiert anzuwenden, sondern stets patientenbezogen, differenziert und situationsangemessen zu gestalten. Dies setzt voraus, individuelle gesundheitliche Voraussetzungen, bestehende Vorerkrankungen, psychosoziale Rahmenbedingungen sowie den bisherigen Krankheits- oder Therapieverlauf in die ärztliche Entscheidungsfindung einzubeziehen. Ebenso gehört es zu meinem Selbstverständnis, mögliche Risiken offen zu benennen und medizinische Maßnahmen nur im Rahmen dessen zu begleiten, was fachlich vertretbar, rechtlich zulässig und ethisch verantwortbar ist.
Vor diesem Hintergrund konzentriert sich meine ärztliche Arbeit auf ausgewählte Behandlungsbereiche, die eine enge und tragfähige Arzt-Patient-Beziehung, ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen sowie eine kontinuierliche ärztliche Begleitung über einen längeren Zeitraum hinweg erfordern. Die nachfolgend dargestellten Schwerpunkte stehen exemplarisch für diesen Ansatz einer verantwortungsbewussten, aufgeklärten und individuell ausgerichteten Medizin.
Meine Schwerpunkte: Medizinische Therapiebegleitung bei komplexen und sensiblen Behandlungsbedarfen
Cannabistherapie im medizinischen Kontext
Die ärztlich begleitete Cannabistherapie kann bei entsprechender medizinischer Indikation und unter Beachtung der geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen eine therapeutische Option darstellen. Voraussetzung ist stets eine sorgfältige ärztliche Prüfung des individuellen Krankheitsbildes sowie eine umfassende Aufklärung über mögliche Wirkungen, Risiken und Grenzen der Behandlung.
Im Vordergrund steht eine verantwortungsbewusste, indikationsbezogene Anwendung, die engmaschig ärztlich begleitet wird. Die Therapie wird nicht schematisch, sondern patientenbezogen geplant und regelmäßig überprüft. Bestandteil der ärztlichen Betreuung sind eine strukturierte Dokumentation, Verlaufskontrollen sowie die fortlaufende Neubewertung der medizinischen Erforderlichkeit im Gesamtzusammenhang der bestehenden Versorgung.
Komplementäre Krebstherapien
Die ärztliche Begleitung im Rahmen komplementärer Krebstherapien erfordert ein hohes Maß an medizinischer Fachkompetenz, strukturierter Indikationsstellung und ärztlicher Verantwortung. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere komplementäre Krebstherapien mit Methadon und Amygdalin, die ausschließlich ergänzend zu einer bestehenden schulmedizinischen Krebstherapie eingesetzt werden. Methadon, bekannt aus der Tumorschmerz- und Substitutionstherapie, wird im onkologischen Kontext ärztlich eingeordnet und begleitend betrachtet. Amygdalin kann als komplementärer Therapiebaustein Bestandteil einer ärztlich begleiteten Krebsbehandlung sein.
Die ärztliche Begleitung komplementärer Krebstherapien erfolgt auf Grundlage einer sorgfältigen Anamnese, einer individuellen ärztlichen Indikationsprüfung sowie einer kontinuierlichen medizinischen Bewertung unter Berücksichtigung somatischer und psychosozialer Faktoren. Zwingende Voraussetzung ist eine umfassende ärztliche Aufklärung über Zielsetzung, Einordnung und Grenzen von Methadon- und Amygdalin-Therapien. Ziel ist eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung der Patientinnen und Patienten, ohne Ersatz etablierter Krebstherapien und ohne unrealistische Erwartungen.
Begleitete Sterbehilfe und medizinische Lebensendbegleitung
Die ärztliche Begleitung am Lebensende gehört zu den sensibelsten und verantwortungsvollsten Aufgaben ärztlicher Tätigkeit. In rechtlich zulässigem Rahmen begleite ich Patientinnen und Patienten, die sich in existenziellen Grenzsituationen befinden, beratend, aufklärend und medizinisch verantwortungsvoll. Dabei steht stets der einzelne Mensch mit seiner individuellen Situation, seinen Wertvorstellungen und seiner Selbstbestimmung im Mittelpunkt.
Die ärztliche Tätigkeit umfasst eine sorgfältige Prüfung der persönlichen, medizinischen und rechtlichen Voraussetzungen sowie eine umfassende medizinische und ethische Abwägung. Ziel ist es, einen aufgeklärten Entscheidungsprozess zu ermöglichen und Patienten sowie gegebenenfalls deren Angehörige medizinisch beratend zu begleiten. Die Wahrung der Selbstbestimmung, die ärztliche Sorgfaltspflicht und die rechtlichen Rahmenbedingungen bilden hierbei die tragenden Leitlinien.
Hypnose als ergänzende ärztliche Zusatzqualifikation
Neben meinen medizinischen Hauptschwerpunkten verfüge ich über eine Zusatzqualifikation als Hypnosearzt (HA®). Hypnose stellt hierbei eine ergänzende, unterstützende Methode dar, die in ausgewählten Fällen zur Stabilisierung, Entlastung oder Begleitung eingesetzt werden kann.
Hypnosesitzungen können auf Wunsch in deutscher, englischer oder niederländischer Sprache erfolgen. Die Hypnose ersetzt keine medizinische Behandlung, sondern dient ausschließlich als unterstützende Maßnahme im ärztlichen Gesamtkonzept.
WICHTIGER HINWEIS:
ES WERDEN DERZEIT KEINE HYPNOSETHERAPIEN ANGEBOTEN
Medizinische Ausbildung und fachliche Qualifikation
Meine ärztliche Kompetenz beruht auf einer fundierten Ausbildung und jahrzehntelanger praktischer Tätigkeit:
2010 – Qualifikation zum Hypnosearzt HA® (Hypnoseakademie Arnstorf)
1993 – Facharztanerkennung Anästhesiologie, Neumünster
1985 – Drittes Staatsexamen Humanmedizin, Hamburg
1978 – Beginn des Medizinstudiums an der Universität Hamburg
Beruflicher Werdegang und praktische Erfahrung
Seit 2010 ärztliche Tätigkeit mit zusätzlichem Schwerpunkt Hypnose
Seit 1993 ambulante anästhesiologische Tätigkeit in Lemgo, später Herford und danach dauerhaft mit der Praxis in Bielefeld
Bis 1993 Tätigkeit in der Anästhesieabteilung in Husum
